Empirische Bildungsforschung

Bergische Universität Wuppertal

Empirische Bildungsforschung

                                                                                                                                                   gezeichnet von Nicolle (9)

 

 

 

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Arbeitsbereichs Empirische Bildungsforschung!

Der Arbeitsbereich Empirische Bildungsforschung beschäftigt sich mit Fragen des Zusammenspiels des Bildungssystem, Merkmalen des soziokulturellen Hintergrunds sowie Bildungs- und Ausbildungsverläufen. Dies wird untersucht mit Bezug auf das Verhalten sowie Einstellungen und Beurteilungen von Schüler:innen und Lehrer:innen. Bestehende Daten werden genutzt sowie eigene Daten gesammelt, um theoretische Modelle der Bildungsforschung zu prüfen und weiterzuentwickeln. Aktuell fokussieren wir uns u.a. auf folgende Themen: Alternative Bildungswege, Diversität & Digitalität, Politische Sozialisation, Unterrichtsstörungen und Berufsorientierung.

 

Aktuelles

Benjamin Schimke hat am 19.01.2026 seine Dissertation sehr erfolgreich verteidigt. Die kumulative Arbeit untersucht anhand quantitativer Längsschnittanalysen und experimenteller Studien, unter welchen Bedingungen non-formale Weiterbildung wahrgenommen wird, wie sie in der Personalrekrutierung wirken und damit, welche Rolle sie für berufliche Mobilität spielt. Ein zentrales Ergebnis ist, dass die Wirkungen von Weiterbildung stark kontextabhängig sind und von betrieblichen sowie strukturellen Arbeitsmarktbedingungen geprägt werden. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur Arbeitsmarkt-, Weiterbildungs- und Berufsbildungsforschung, indem sie individuelle Investitionslogiken, betriebliche Entscheidungen und strukturelle Rahmenbedingungen gemeinsam betrachtet.

Wir gratulieren herzlich zur sehr erfolgreichen Disputation.

Ab 01.06.2025 startet das DFG-geförderte Projekt " DFG-Projekt KINO - Klassenzimmer: Interaktionen in einer neuen Ordnung"

Neues DFG-Projekt: KINO-Klassenzimmer: Interaktionen in einer neuen Ordnung. (Claudia Schuchart / Doris Bühler-Niederberger / Doktoranden: Leon Dittmann/ Jennifer Adomat)

Der Beginn der Schulzeit stellt für Lehrkräfte, Schüler*innen und ihr Erziehungsberechtigte einen bedeutsamen Übergang in ein neues System dar – mit neuen Anforderungen, Erwartungen und Regeln, in dem sicheres Handeln häufig erst erlernt werden muss. In unserem Projekt „KINO – Klassenzimmer: Interaktionen in einer neuen Ordnung“ interessieren wir uns dafür, wie Lehrkräfte und Schüler*innen schulische Ordnung gemeinsam etablieren, wahrnehmen und im Unterrichtsalltag gestalten. Mit den Ergebnissen unseres Projekts möchten wir Lehrkräfte dabei unterstützen, eine kindgerechte und lösungsorientierte Unterrichtsordnung zu gestalten.